Freilichtmuseum, Fototipps

Da das Freilichtmuseum Kommern ganzjährig geöffnet ist, bietet sich das Fotografieren zu jeder Jahreszeit förmlich an. Man gelangt, dank der guten Pläne, gut zu den einzelnen Stationen, wobei die Wege entweder asphaltiert oder gepflastert sind. Wegen der Grösse des Arials empfiehlt sich gutes Schuhwerk und ein Fotorucksack. Ich selbst habe einen Trolli mit inliegendem Fotorucksatz benutzt, weil ich auch viel mit dem Stativ gearbeitet habe.

An den Wochenenden, besonders im Frühjahr und Sommer, ist für Fotografen ein Besuch des Museums nicht zu empfehlen. Es laufen einem einfach zu viele Besucher durchs Bild, die sich wenig darum scheren, dass man gerade fotografieren will. In der Woche ist es ruhiger, wobei es dann aber auch weniger Museumführungen gibt. Ebenso sollte man die Vormittage meiden, da zu dieser Zeit Schulklassen oder ähnliche Katastrophen unterwegs sind *g*. Also am besten in der Woche und dann erst ab mittags.

Die Natur ist sehr abwechslungsreich, Wiesen und Weiden wechseln sich mit Waldgebieten ab, weshalb sich der Ort auch sehr gut für die IR-Fotografie eignet. Die Gebäude selbst sind eher klein mit den dementsprechenden kleinen Räumen. Wer innen fotografieren will, dem sei also ein Weitwinkel empfohlen.

Wer möchte, kann sich Verpflegung mitnehmen, es gibt aber auch Restaurants mit sehr gutem Essen, wobei die Preise sich etwas oberhalb des normalen Durchschnitts bewegen.